Messkampagne zur Erfassung der Auswirkungen einer Sprühnebelanlage in Graz


Geplant sind Maßnahmen gegen die Auswirkungen extremer Hitzeereignisse und -perioden im Sommer. Dabei soll im Zentrum von Graz und in weiterer Folge in einem Innenhof in Graz Sprühanlagen installiert werden, die über ein netzartiges Leitungssystem auf Dachniveau regelmäßig Wasser in Tröpfchenform abgeben.


Das Ingenieurbüro Borovsky & Duschek in Kooperation mit Univ.-Prof. Dr. Lazar (Universität Graz) übernimmt dabei die messtechnische Begleitkampagne, um die Auswirkungen dieser Maßnahme erfassen zu können. Dazu zählt einerseits die Erfassung der klimatischen Parameter vor Ort (v.a. Lufttemperatur, -feuchte und Wind), andererseits der Auswirkungen der Sprühnebelanlage auf die Lufttemperatur und -feuchte sowie die Analyse und Auswertung der erhobenen Daten.
 

Die Umsetzung des Messnetzwerks erfolgt über die LoRaWAN-Technologie.



Geländeklimatische Untersuchung im Rahmen der Errichtung eines Speicherbeckens in der Steiermark


Der Konsenswerber plant in einem ersten Schritt den linearen Ausbau zur Hochwassersicherheit des Unteren Tollingbaches. In einem weiteren Schritt soll im Bereich des oberen Abschnittes ein Notkühlbecken / Speicherbecken errichtet werden.

Für die Errichtung des Speicherbeckens wird der Hochwasserschutzdamm in mehreren Schüttphasen auf eine Dammhöhe (Hauptdamm) von ca. 75 m (Dammkrone 678 m ü. Adria) aufgeschüttet. Dies entspricht einem Schüttvolumen von ca. 2 Mio. m³.

Die Fragestellung ist, ob und gegebenenfalls inwieweit – also qualitativ und quantitativ – das Projekt Einfluss auf die lokalklimatischen Verhältnisse hat (Parameter Windrichtung und -geschwindigkeit, Luftfeuchte sowie Lufttemperatur).